2 h, 35 Min. Brot & Brötchen 0.00 / 5,00

Bestes Kartoffelbrot Rezept

Ein frisches Kartoffelbrot ist das ideale Alltagsbrot: außen knusprig, innen weich und lange saftig. Gekochte Kartoffeln im Teig sorgen für Feuchtigkeit, binden Geschmack und machen die Krume besonders locker. Ich backe dieses Brot regelmäßig, weil es unkompliziert gelingt und selbst nach zwei Tagen noch frisch schmeckt. Es passt zu jedem Belag – ob Butter und […]

Kartoffelbrot mit Dinkelvollkornmehl
Kartoffelbrot aufgeschnitten
Kartoffelbrot mit Butter
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Ein frisches Kartoffelbrot ist das ideale Alltagsbrot: außen knusprig, innen weich und lange saftig. Gekochte Kartoffeln im Teig sorgen für Feuchtigkeit, binden Geschmack und machen die Krume besonders locker. Ich backe dieses Brot regelmäßig, weil es unkompliziert gelingt und selbst nach zwei Tagen noch frisch schmeckt. Es passt zu jedem Belag – ob Butter und Salz, Käse, Aufstrich oder süße Marmelade.

Warum dieses Kartoffelbrot so gut gelingt

Kartoffelbrot profitiert von der Stärke der Kartoffeln, die Feuchtigkeit speichert und den Teig geschmeidig macht. Das Brot trocknet langsamer aus als herkömmliches Weiß– oder Dinkelbrot. Die Kombination aus Dinkelvollkornmehl und gekochten Kartoffeln ergibt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Biss und Saftigkeit. Wer lieber mit Weizenmehl backt, kann beide Sorten auch mischen. Das Ergebnis bleibt ein Brot mit kräftiger Kruste und zarter, elastischer Krume.

Kartoffelbrot aufgeschnitten

Welche Kartoffeln eignen sich am besten für Kartoffelbrot?

Mehligkochende Kartoffeln liefern das beste Ergebnis. Sie enthalten mehr Stärke, wodurch der Teig feuchter und das Brot lockerer wird. Auch vorwiegend festkochende Sorten funktionieren, wenn sie vollständig ausgedampft sind. Übrig gebliebene Salzkartoffeln aus dem Vortag lassen sich ebenfalls verwenden. Wichtig ist, dass die Kartoffeln abgekühlt und ohne Restwasser zerdrückt werden, bevor sie in den Teig kommen. So bleibt die Teigstruktur stabil und die Hefe kann gleichmäßig arbeiten.

Kann man das Kartoffelbrot einfrieren?

Es lässt sich hervorragend einfrieren. Nach dem vollständigen Auskühlen sollte es in Scheiben geschnitten und luftdicht verpackt werden. So kann man einzelne Stücke nach Bedarf auftauen. Besonders gut eignet sich das Aufbacken bei 180 °C für etwa 10 Minuten. Dadurch wird die Kruste wieder knusprig, während das Innere saftig bleibt. Wer oft backt, kann den Teig auch portionsweise einfrieren und bei Raumtemperatur langsam auftauen lassen.

Wie lange bleibt das Kartoffelbrot frisch?

Durch die Kartoffeln bleibt das Brot zwei bis drei Tage weich, ohne an Geschmack zu verlieren. Am besten wird es in einem Brottopf oder Baumwollbeutel aufbewahrt. Plastikdosen sind ungeeignet, da sie Feuchtigkeit stauen und die Kruste weich machen. Wird das Brot in Scheiben geschnitten, kann es kurz im Toaster oder Backofen aufgefrischt werden. So schmeckt es auch nach mehreren Tagen noch wie frisch gebacken.

Geht Kartoffelbrot auch ohne Hefe?

Kartoffelbrot kann auch mit Backpulver oder Sauerteig gebacken werden. Für eine schnelle Variante reicht Backpulver, das den Teig etwas dichter, aber trotzdem locker macht. Sauerteig ergibt ein kräftigeres Aroma und verlängert die Haltbarkeit. Beide Varianten funktionieren, wenn die Kartoffeln fein zerdrückt und gleichmäßig eingearbeitet werden. Hefe bleibt jedoch die beste Wahl, wenn ein klassisch luftiges Ergebnis gewünscht ist.

5 Tipps und Tricks für das perfekte Kartoffelbrot

  • Kartoffeln gut ausdampfen lassen. So bleibt keine Restfeuchtigkeit im Teig.
  • Lang gehen lassen. Geduld zahlt sich aus – das sorgt für Aroma und Elastizität.
  • Teig nicht überkneten. Sobald er glatt ist, reicht es. Zu viel Kneten macht ihn zäh.
  • Backofen gut vorheizen. 230 °C zu Beginn sorgen für eine kräftige Kruste.
  • Brot auf Gitter auskühlen lassen. So bleibt der Boden trocken und die Kruste knusprig.
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Kartoffelbrot mit Butter

Kartoffelbrot

Keine Bewertung

Dieses Kartoffelbrot ist saftig, aromatisch und einfach selbst zu backen – perfekt als Beilage oder für den Frühstückstisch.

Vorbereitung 2 hours
Zubereitung 35 minutes
Gesamt 2 hours 35 minutes
Kartoffelbrot im Körbchen mit ganzen Kartoffeln im Hintergrund
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Du benötigst Equipment

1 Brot

Zutaten Zutaten

  • 225 g mehligkochende Kartoffeln geschält gewogen
  • 375 g Dinkelvollkornmehl +etwas mehr zum Bestreuen
  • 2 EL Olivenöl
  • 150 ml lauwarmes Wasser am besten das Kochwasser der Kartoffeln
  • 8 g Salz +etwas mehr zum Kochen der Kartoffeln
  • 1 Packung Trockenhefe oder 1/2 Würfel frische Hefe

Zubereitung Zubereitung

  • Schält die Kartoffeln und schneidet sie in Würfel. Kocht sie in ausreichend Salzwasser gar. Schüttet das Kochwasser ab und fangt es dabei auf. Zerstampft die Kartoffeln mit einer Kartoffelpresse oder einem Stampfer.
    Lasst Kartoffeln und Kochwasser abkühlen, sodass sie nur noch leicht lauwarm sind. 37 Grad sind hier perfekt.
  • Gebt die zerstampften Kartoffeln mit dem Mehl, dem Salz und dem Olivenöl in eine Schüssel. Löst die Hefe in 150ml Kochwasser auf. Schüttet das Hefewasser ebenfalls dazu.
    Knetet alles ca. 5 Minuten zu einem glatten Teig. Deckt diesen ab und lasst ihn eine Stunde ruhen.
  • Legt eine Kastenform mit Backpapier aus. Gebt den Teig hinein und bestreut ihn mit Mehl. Lasst das Brot nochmal 15 Minuten ruhen. Heizt in der Zwischenzeit den Ofen auf 230 Grad Ober-/Unterhitze vor. Stellt auf den Boden des Ofens am besten eine ofenfeste Schüssel mit Wasser. 
    Backt das Brot 10 Minuten bei 230 Grad. Stellt danach den Ofen auf 200 Grad herunter und backt das Brot 25 Minuten weiter. Lasst es leicht abkühlen.
Nährwertangaben: Kartoffelbrot
Angaben pro Portion
Kalorien
1694
% Tagesbedarf*
Fett
 
15
g
23
%
Gesättigte Fettsäuren
 
0.4
g
3
%
Mehrfach ungesättigte Fette
 
0.3
g
Einfach ungesättigte Fette
 
2
g
Natrium
 
3135
mg
136
%
Kalium
 
957
mg
27
%
Kohlenhydrate
 
315
g
105
%
Zucker
 
2
g
2
%
Eiweiß
 
55
g
110
%
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer 2000-Kalorien-Ernährung
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4 Kommentare anderer User

Hallo Simone
mein Kartoffelbrot habe ich eben aus dem Ofen geholt! Bin gespannt wie es schmeckt, da ich doch kleine Änderungen vornehmen musste
Hatte von gestern noch Pellkartoffeln übrig, kein Olivenöl da aber Raps, was ich dann auch genommen habe und Dinkelmehl mit Weizenmehl gemischt!

Hallo Helga,

wie schön! Die Änderungen sind doch wunderbar. Es ist immer gut, wenn man Rezepte auch ganz einfach in den eigenen Alltag integrieren kann. Ich hoffe, das Brot hat gut geschmeckt!

Liebe Grüße
Simone

Vielen vielen Dank Simone für das Teilen von diesem Superrezept. Ich füge noch ganz gerne Walnüsse und Haselnüsse dazu. Ein Brot mit sehr hohem Suchtpotenzial:)

Oh wie schön, vielen lieben Dank für dein tolles Feedback! Ich freue mich sehr, dass dir das Brot so gut schmeckt. Die Idee mit den Nüssen ist wirklich wunderbar und sie passen sicherlich toll dazu.

Liebe Grüße
Simone

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