Bärlauchbrot- das beste Rezept
Kaum eine andere Zutat erinnert so sehr an Frühling wie Bärlauch! In diesem Bärlauchbrot habe ich ihn mit saftigem Hefeteig[…]
Mehr dazuEin frisches Kartoffelbrot ist das ideale Alltagsbrot: außen knusprig, innen weich und lange saftig. Gekochte Kartoffeln im Teig sorgen für Feuchtigkeit, binden Geschmack und machen die Krume besonders locker. Ich backe dieses Brot regelmäßig, weil es unkompliziert gelingt und selbst nach zwei Tagen noch frisch schmeckt. Es passt zu jedem Belag – ob Butter und Salz, Käse, Aufstrich oder süße Marmelade.
Kartoffelbrot profitiert von der Stärke der Kartoffeln, die Feuchtigkeit speichert und den Teig geschmeidig macht. Das Brot trocknet langsamer aus als herkömmliches Weiß– oder Dinkelbrot. Die Kombination aus Dinkelvollkornmehl und gekochten Kartoffeln ergibt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Biss und Saftigkeit. Wer lieber mit Weizenmehl backt, kann beide Sorten auch mischen. Das Ergebnis bleibt ein Brot mit kräftiger Kruste und zarter, elastischer Krume.

Mehligkochende Kartoffeln liefern das beste Ergebnis. Sie enthalten mehr Stärke, wodurch der Teig feuchter und das Brot lockerer wird. Auch vorwiegend festkochende Sorten funktionieren, wenn sie vollständig ausgedampft sind. Übrig gebliebene Salzkartoffeln aus dem Vortag lassen sich ebenfalls verwenden. Wichtig ist, dass die Kartoffeln abgekühlt und ohne Restwasser zerdrückt werden, bevor sie in den Teig kommen. So bleibt die Teigstruktur stabil und die Hefe kann gleichmäßig arbeiten.
Es lässt sich hervorragend einfrieren. Nach dem vollständigen Auskühlen sollte es in Scheiben geschnitten und luftdicht verpackt werden. So kann man einzelne Stücke nach Bedarf auftauen. Besonders gut eignet sich das Aufbacken bei 180 °C für etwa 10 Minuten. Dadurch wird die Kruste wieder knusprig, während das Innere saftig bleibt. Wer oft backt, kann den Teig auch portionsweise einfrieren und bei Raumtemperatur langsam auftauen lassen.
Durch die Kartoffeln bleibt das Brot zwei bis drei Tage weich, ohne an Geschmack zu verlieren. Am besten wird es in einem Brottopf oder Baumwollbeutel aufbewahrt. Plastikdosen sind ungeeignet, da sie Feuchtigkeit stauen und die Kruste weich machen. Wird das Brot in Scheiben geschnitten, kann es kurz im Toaster oder Backofen aufgefrischt werden. So schmeckt es auch nach mehreren Tagen noch wie frisch gebacken.
Kartoffelbrot kann auch mit Backpulver oder Sauerteig gebacken werden. Für eine schnelle Variante reicht Backpulver, das den Teig etwas dichter, aber trotzdem locker macht. Sauerteig ergibt ein kräftigeres Aroma und verlängert die Haltbarkeit. Beide Varianten funktionieren, wenn die Kartoffeln fein zerdrückt und gleichmäßig eingearbeitet werden. Hefe bleibt jedoch die beste Wahl, wenn ein klassisch luftiges Ergebnis gewünscht ist.
Kaum eine andere Zutat erinnert so sehr an Frühling wie Bärlauch! In diesem Bärlauchbrot habe ich ihn mit saftigem Hefeteig[…]
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