Ciabatta selber machen
Ciabatta selber machen ist gar nicht schwer! Denn um gutes Brot zu genießen, muss du nicht immer den Weg zum[…]
Mehr dazuEin original französisches Baguette erkennt man sofort: außen eine goldbraune, knusprige Kruste, innen eine luftige Krume mit großen Poren und der typische Duft, der beim Aufschneiden in die Nase steigt. In Frankreich ist Baguette mehr als nur Brot! Es ist Teil der Kultur und wird täglich frisch gebacken. Wer das französische Lebensgefühl zu Hause erleben möchte, kann mit etwas Geduld und den richtigen Kniffen ein authentisches Baguette selber machen.
Du wirst dieses Rezept lieben, weil es dir das Gefühl gibt, in einer kleinen Boulangerie in Paris zu stehen. Jeder Bissen ist außen knusprig und innen weich, genau wie es sein muss. Und das Beste: Selbstgemacht kannst du es frisch und warm genießen, wann immer du Lust hast.

Das Formen entscheidet über Aussehen und Textur. Der Teig wird nach der Ruhezeit vorsichtig zu länglichen Rollen geformt, ohne die eingeschlossene Luft komplett herauszudrücken. So bleibt die Krume später locker und luftig. Wichtig ist außerdem das Einschneiden: Mit einer scharfen Klinge werden die Teiglinge schräg eingeschnitten, damit sie im Ofen kontrolliert aufreißen können. Dadurch entstehen die typischen Risse und das Baguette erhält sein charakteristisches Aussehen.
Ein originales französisches Baguette lebt von der langen Gehzeit. Mindestens 12 bis 24 Stunden sollte der Teig ruhen, damit sich Aroma und Struktur entwickeln können. Während dieser Fermentation baut die Hefe langsam Gärstoffe ab und setzt komplexe Aromen frei, die dem Brot seinen unverwechselbaren Geschmack verleihen. Gleichzeitig bildet sich ein stabiles Glutennetz, das für die grobe Porung im Inneren sorgt. Geduld zahlt sich hier aus – je länger die Ruhezeit, desto intensiver das Aroma.
Das Besondere am original französischen Rezept ist seine Schlichtheit. Mit nur vier Zutaten – Wasser, Mehl, Salz und Hefe – entsteht ein Brot, das trotzdem vollmundig schmeckt. Entscheidend ist der hohe Wasseranteil im Teig, der für die luftige Krume mit den typischen großen Poren sorgt. In Kombination mit der langen Gehzeit entwickelt sich der charakteristische Geschmack: mild, leicht nussig und mit einer goldbraunen Kruste, die beim Brechen hörbar knackt. Diese Einfachheit macht es zu einem wahren Klassiker.
In Frankreich gilt es als ungeschriebenes Gesetz, ein Baguette nicht mit dem Messer zu schneiden, sondern mit den Händen zu brechen. Das hat sowohl Tradition als auch einen praktischen Grund: Durch das Brechen bleibt die Krume luftig und die Kruste knusprig, während das Schneiden mit einem Messer die Struktur oft zusammendrückt. Außerdem symbolisiert das Brechen am Tisch ein Stück Geselligkeit. Jeder greift sich sein Stück direkt mit der Hand. Wer ein echtes französisches Baguette genießen möchte, sollte es also nicht in Scheiben schneiden, sondern stilecht brechen.
In Frankreich gibt es sogar ein Gesetz, das festlegt, was ein „traditionelles Baguette“ sein darf. Laut dem sogenannten Décret Pain von 1993 darf ein echtes Baguette nur aus vier Zutaten bestehen: Weizenmehl, Wasser, Salz und Hefe. Zusatzstoffe, Konservierungsmittel oder künstliche Verbesserer sind nicht erlaubt. Außerdem muss es vor Ort in der Bäckerei hergestellt und direkt verkauft werden. Diese strengen Vorgaben sollen die jahrhundertealte Handwerkskunst bewahren und dafür sorgen, dass das Baguette seinen einzigartigen Geschmack und seine Qualität behält.
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