Maismehl-Semmeln: so schön herzhaft und lecker!

von Simone Schäfer
Maismehl-Semmeln mit Butter zum Frühstück

Maismehl-Semmeln: das ganz besondere Brötchen!

Heute wird es herzhaft! Ich liebe es einfach lange und ausgiebig zu frühstücken. Wir holen dafür immer frische Brötchen vom Bäcker und dann gibt es alles was das Frühstücks-Herz begehrt: Kaffee, Butter, Marmelade, Orangensaft, Rührei und und und 🙂  Seit heute steht auch noch etwas anderes auf dem Tisch: meine leckeren Maismehl-Semmeln!

Meistens haben wir leider nur Zeit sonntags so ausgiebig zu frühstücken. Da habe ich festgestellt, dass zu dieser Zeit nur ein Bäcker in der Gegend geöffnet hat. Und die Schlange dort ist immer unglaublich lang! Also warum nicht gleich die Brötchen selber backen? Not macht erfinderisch wie man so schön sagt! 🙂 

Zugegeben, man muss früh aufstehen, wenn man den Hefeteig noch am gleichen Morgen vorbereiten will. Es ist allerdings auch kein Problem, Hefeteig über Nacht stehen zu lassen. So muss man die Brötchen am Morgen nur noch formen und in den Ofen schieben. Und der Duft aus dem Ofen ist dann natürlich unschlagbar! Dann kann man sogar noch ins warme Brötchen beißen und zuschauen wie die Butter darauf zerläuft. Ok, jetzt habe ich Hunger! 😀

Passend zur Jahreszeit Herbst habe ich mich dafür entschieden, Maismehl und Weizen-Vollkorn-Mehl für meine Brötchen zu verwenden. Außerdem habe ich den Versuch gemacht, nicht Wasser, sondern Milch als Flüssigkeit zu verwenden. Das hat super geklappt und es gibt dem Ganzen eine andere Note als bei den klassischen Brötchen.

Maismehl an sich schmeckt etwas intensiver als Weizenmehl und hat natürlich eine wunderschöne gelbe Farbe. Das sieht man am Ende dann auch bei den Brötchen. Maismehl ist außerdem glutenfrei. Der Nachteil bei dieser Sache ist allerdings, dass man nicht ausschließlich mit Maismehl backen kann. Es benötigt immer eine zweite Sorte Mehl, um überhaupt zu einem Teig verarbeitet zu werden. 

Man merkt auch, je höher der Anteil des Maismehls im Brötchen ist, desto bröseliger wird der Teig. Das Klebeeiweiß fehlt hier einfach und das kann man zum Beispiel durch das Vermischen mit einer anderen Mehlsorte ausgleichen. Ich habe mich hier bei diesen Maismehl-Semmeln für Vollkorn-Weizenmehl entschieden. Ganz einfach weil ich es lecker finde! 🙂 Und weil es keinen so extremen Eigengeschmack hat und das Maismehl immer noch im Vordergrund steht.

Ihr solltet sie übrigens noch am selben Tag verbrauchen. Ganz frisch schmecken sie einfach richtig gut. Am nächsten Tag könnt ihr sie natürlich nochmal aufbacken oder toasten. Aber direkt aus dem Ofen würde ich sie am meisten empfehlen!

Mit Maismehl könnt ihr auch super Tortillas oder Tacos herstellen. Typisch Mexikanisch! 🙂 Soll ich das vielleicht auch mal versuchen und euch zeigen? Hinterlasst mir dazu gerne mal einen Kommentar!

Hier kommt nun aber erstmal das Rezept für die Maismehl-Semmeln, viel Spaß beim Lesen und Nachbacken!

Maismehl sollte immer in Kombination mit einer anderen Sorte Mehl zum Teig verarbeitet werden. 

Simone von Sheepy’s Bakery
 
 

Maismehl-Semmeln in einem Korb

 

Maismehl-Semmeln: die dürfen auf eurem Früchstückstisch nicht fehlen!

Das Maismehl gibt den Brötchen nicht nur einen tollen kräftigen Geschmack, sondern auch eine schöne gelbliche Farbe. Beißt noch warm in die kleinen Semmeln und ihr werdet begeistert sein. 

Maismehl-Semmeln

Bewertung 4.0/5
( 6 Bewertungen )
Portionen: 9 Semmeln Vorbereitungszeit: Backzeit: Nährwertangaben 200 Kalorien 20 grams Fett

Zutaten

  • 200g Maismehl
  • 300g Vollkorn-Weizenmehl
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 10g Salz
  • 500ml Milch
  • 100g Butter
  • ggf. Kürbiskerne, Mohn, Sesam o. Ä. zum Bestreuen

Anleitung

Schritt 1

Zuerst müsst ihr einen einfachen Hefeteig zubereiten. Dafür gebt ihr die beiden Mehle in eine Schüssel und fügt das Salz hinzu. Bröckelt die Hefe darüber. Danach erhitzt ihr in einem Topf die Milch und lasst die Butter darin schmelzen. Die Milch sollte nur lauwarm sein. Das reicht auch, damit die Butter schmilzt, es dauert nur ein wenig 

Gebt das Milch-Butter-Gemisch dann zu den anderen Zutaten und verknetet alles gut mit den Knethaken eures Rührgerätes. Es entsteht ein zäher Teig, den man aber trotzdem gut formen kann.

Stellt den Teig zugedeckt an einen warmen Ort und lasst ihn dort für ca. 1 Stunde gehen.

 

Schritt 2

Nach der Ruhezeit, nehmt ihr den Teig aus der Schüssel und knetet ihn mit etwas Mehl noch einmal gut durch. Am besten mit den Händen. Nehmt etwas Mehl in die Hände und portioniert den Teig in 9 gleichgroße Stücke. Wenn ihr etwas kleinere Brötchen mögt, versucht mal den Teig in 12 Teile zu teilen.

Rollt die Stücke zu Kugeln und legt sie mit Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Lasst die Brötchen dort nochmal für 20 Minuten gehen.

 

Schritt 3

Heizt den Ofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vor. Backt die Brötchen auf mittlerer Schiene für 20 Minuten. Die Kruste wird oben kross und fest. Lasst sie etwas auskühlen und esst sie am besten am gleichen Tag ganz frisch!

Ich muss zugeben, am nächsten Tag sind sie nicht mehr so gut. Sie waren dann eher hart und bröselig. Frisch waren sie allerdings super 

 

Maismehl-Semmeln angerichtet zum Frühstück

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