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Fladenbrot selbst backen

Ein frisch gebackenes Fladenbrot ist etwas ganz Besonderes: außen goldbraun, innen weich und luftig, mit einem herrlich aromatischen Duft, der sofort Appetit macht. Das Schöne daran ist, dass du Fladenbrot ganz einfach zu Hause selber backen kannst und zwar ohne komplizierte Technik oder spezielle Zutaten. Ob als Beilage zu Suppen, Currys, Grillgerichten oder gefüllt als […]

Fladenbrot Stück
Fladenbrot von oben
Fladenbrot nah

Ein frisch gebackenes Fladenbrot ist etwas ganz Besonderes: außen goldbraun, innen weich und luftig, mit einem herrlich aromatischen Duft, der sofort Appetit macht. Das Schöne daran ist, dass du Fladenbrot ganz einfach zu Hause selber backen kannst und zwar ohne komplizierte Technik oder spezielle Zutaten. Ob als Beilage zu Suppen, Currys, Grillgerichten oder gefüllt als Snack für unterwegs – selbstgemachtes Fladenbrot ist vielseitig, frisch und schmeckt immer besser als gekauft.

Warum du selbst gebackenes Fladenbrot lieben wirst

Selbstgebackenes Fladenbrot schmeckt nicht nur unvergleichlich frisch, es bringt auch ein Stück orientalische und mediterrane Esskultur direkt in deine Küche. Du bestimmst die Zutaten, kannst mit Mehl, Kräutern oder Körnern variieren und das Brot genau nach deinem Geschmack gestalten. Außerdem ist es unkompliziert und schnell gemacht – und der Duft von frisch gebackenem Fladenbrot macht jede Mahlzeit zu einem besonderen Moment.

Fladenbrot von oben

Herkunft und Tradition von Fladenbrot

Fladenbrot gehört zu den ältesten Brotsorten der Welt und ist in vielen Kulturen fest verankert. Schon vor über 10.000 Jahren wurden erste Getreidemehle mit Wasser zu einfachen Fladen vermengt und auf heißen Steinen gebacken. Besonders im Orient, im Mittelmeerraum und in Zentralasien hat Fladenbrot eine lange Tradition: Ob als Beilage zu aromatischen Eintöpfen, als Grundlage für gefüllte Speisen oder einfach pur mit Olivenöl – überall ist es fester Bestandteil der Esskultur. In der Türkei ist es als „Pide“ bekannt, in Indien als „Naan“, im arabischen Raum als „Khobz“. Jede Region hat ihre eigene Art, das Brot zuzubereiten, und genau diese Vielfalt macht es so spannend. Wenn du es selbst backst, holst du dir ein Stück dieser jahrtausendealten Brotgeschichte in deine Küche.

Wie lässt sich Fladenbrot am besten aufbewahren?

Am besten bewahrst du Fladenbrot in einem Baumwoll- oder Leinentuch auf. So bleibt es weich und trocknet nicht zu schnell aus. Im Gegensatz zu Plastiktüten entsteht hier keine unangenehme Feuchtigkeit. Falls du eine größere Menge gebacken hast, kannst du die Brote auch einfrieren. Einfach kurz aufbacken oder toasten, und sie schmecken fast wie frisch aus dem Ofen.

Wozu passt frisch gebackenes Fladenbrot besonders gut?

Das fluffige Brot ist ein echtes Allroundtalent. Es passt perfekt zu orientalischen Gerichten wie Hummus, Falafel oder Curry, aber auch als Beilage zum Grillen oder zu einem frischen Salat. Wer es kreativ mag, kann Fladenbrot auch füllen, etwa mit Käse, Schinken oder Gemüse und erhält so im Handumdrehen eine leckere Mahlzeit.

Wie bekommt man Fladenbrot besonders weich?

Das Geheimnis für weiches Brot liegt in der richtigen Mischung aus Fett und Flüssigkeit. Ein Schuss Olivenöl oder Joghurt im Teig hält das Brot länger frisch und macht die Krume angenehm zart. Auch das Abdecken mit einem sauberen Küchentuch direkt nach dem Backen verhindert, dass die Kruste zu hart wird, und bewahrt die Feuchtigkeit im Inneren.

5 Tipps, damit dein selbstgemachtes Fladenbrot perfekt gelingt

  • Den Teig richtig ruhen lassen.
Gib dem Hefeteig genug Zeit zum Gehen, mindestens eine Stunde. So entwickelt er nicht nur mehr Volumen, sondern auch Aroma und wird später wunderbar luftig.
  • Das richtige Mehl wählen.
Am besten eignet sich Weizenmehl Typ 550 oder ein Mix mit etwas Dinkelmehl. Das sorgt für eine lockere Struktur und einen leicht nussigen Geschmack.
  • Feuchtigkeit für eine knusprige Kruste.
Wenn du dein Fladenbrot im Ofen backst, stelle eine kleine Schale mit Wasser auf den Boden des Backofens. Der entstehende Dampf sorgt für eine goldbraune, leicht knusprige Oberfläche.
  • Mit Olivenöl verfeinern. Bestreiche den Teig vor dem Backen dünn mit Olivenöl. Das gibt nicht nur Geschmack, sondern macht das Fladenbrot auch elastischer und verhindert, dass es austrocknet.
  • Individuell würzen und belegen.
Traditionell wird es mit Sesam oder Schwarzkümmel bestreut. Du kannst es aber auch mit Kräutern wie Rosmarin oder Thymian verfeinern, um deinem Brot eine persönliche Note zu geben.
Naan-Brot mit Knoblauch

Schnelles Naan Brot

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Fladenbrot selbst backen

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Mein Fladenbrot ist außen knusprig, innen fluffig und vielseitig einsetzbar – ideal als Beilage oder für Sandwiches.

Vorbereitung 2 hours 30 minutes
Zubereitung 20 minutes
Gesamt 2 hours 50 minutes
Goldenes Fladenbrot mit Sesam
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Du benötigst Equipment

2 Brote

Zutaten Zutaten

  • 500 g Weizenmehl Typ 405
  • 25 ml Olivenöl
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Packung Trockenhefe oder 1/2 Würfel frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 8-10 g Salz
  • 1 Eigelb
  • 2 EL Milch
  • 2 EL schwarzer Sesam
  • 2 EL heller Sesam

Zubereitung Zubereitung

  • Löst die Hefe im lauwarmen Wasser auf. Kippt das Hefewasser zum Mehl, Salz, Zucker und Olivenöl in eine Schüssel. Verknetet den Teig gründlich, bis eine glatte Teigkugel entsteht.
    Deckt diese ab und lasst sie bei Zimmertemperatur 1,5 Stunden ruhen.
  • Nehmt den Teig aus der Schüssel und knetet ihn nicht weiter durch! Teilt ihn in zwei Hälften und drückt sie jeweils zu flachen, ca. 3cm dicken Kreisen.  Drückt mehrmals eure Finger in den Teig, damit Abdrücke davon bleiben.
    Legt die beiden Teigfladen auf je ein Backblech mit Backpapier. Deckt sie ab und lasst sie nochmal 20 Minuten ruhen.
  • Heizt in der Zwischenzeit den Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vor. Verquirlt das Eigelb und die Milch.
    Bestreicht die Teigfladen nach der Ruhezeit damit. Bestreut sie mit schwarzem und hellem Sesam.
    Backt die Brote ca. 20 Minuten goldbraun.
Nährwertangaben: Fladenbrot selbst backen
Angaben pro Portion
Kalorien
1055
% Tagesbedarf*
Fett
 
17
g
26
%
Gesättigte Fettsäuren
 
3
g
19
%
Mehrfach ungesättigte Fette
 
3
g
Einfach ungesättigte Fette
 
10
g
Cholesterin
 
97
mg
32
%
Natrium
 
1568
mg
68
%
Kalium
 
293
mg
8
%
Kohlenhydrate
 
192
g
64
%
Zucker
 
1
g
1
%
Eiweiß
 
28
g
56
%
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer 2000-Kalorien-Ernährung
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