Meine weihnachtlichen Marmeladenplätzchen- so lecker!

von Simone Schäfer

Meine Marmeladenplätzchen: auf den Mürbeteig kommts an!

Marmeladenplätzchen gehören an Weihnachten bei uns einfach dazu! Man kann sie in den verschiedensten Formen ausstechen. Das macht Groß und Klein riesigen Spaß! Ich habe mich hier für kleine und große Sterne entschieden. Richtig weihnachtlich eben! Was ihr für die Zubereitung des Teiges braucht, habe ich euch gleich hier aufgeschrieben.

Der Mürbeteig ist bei diesen Marmeladenplätzchen das Wichtigste. Denn so viel mehr als den Teig braucht ihr nämlich auch gar nicht! Daher sollte der wirklich perfekt gelingen. Ich bin ja immer wieder fasziniert, wie unterschiedlich gerade Weihnachtsplätzchen aus Mürbeteig schmecken können. Kennt ihr das auch?

Auch wenn bei allen ein Mürbeteig die Basis ist, kommt es auf die kleinen feinen Unterschiede an. Ist Vanillezucker mit dabei oder Zitronenschale für das Aroma? Wurde ganzes Ei, Eigelb oder vielleicht gar kein Ei verwendet? Hat man Butter oder Margarine in den Teig geknetet?

All das hat Auswirkungen auf die Konsistenz und den Geschmack des Teiges. Bei meinen Marmeladenplätzchen habe ich für den Teig Mehl, Zucker, Vanillezucker, Eigelb und Butter verwendet. Beim Mehl benutzte ich für Mürbeteig immer Weizenmehl Typ 405. Das ist am feinsten und es ergibt sich daraus ein wahnsinnig geschmeidiger Teig.

Außerdem habe ich hier nur Eigelb für meine Plätzchen verwendet. Ganzes Ei macht den Teig knuspriger, Eigelb hingegen etwas mürber. Und das ist genau die Konsistenz, die ich haben möchte. Ich liebe Plätzchen die schön weich sind! Solltet ihr eher die knusprige Variante essen wollen, dann könnt ihr diesem Teig auch ruhig ein ganzes Ei hinzufügen. 

Ob ihr Butter oder Margarine für den Teig verwendet ist Geschmackssache. Beides funktioniert gut. Lediglich auf Halbfettmargarine solltet ihr verzichten. Meine Mama backt schon immer ihre Plätzchen mit Margarine, ich hingegen mit Butter. Bei Margarine ist der Teig etwas weicher. Die Variante mit Butter ist etwas vollmundiger im Geschmack. Probiert euch hier auch einfach aus und entscheidet selbst, welche Zubereitungsart euch am besten gefällt!

Meine Marmeladenplätzchen: so klappt der weihnachtliche Plätzchengenuss!

Alle Zutaten habe ich zu einem glatten Teig geknetet. Das geht mit den Händen immer noch am besten! Anschließend habe ich ihn in Frischhaltefolie gewickelt und für zwei Stunden in den Kühlschrank gelegt. Die Frischhaltefolie verhindert, dass der Teig andere Gerüche annimmt. Plätzchenteig mit Knoblauchgeschmack wäre ja nun wirklich nicht so toll! 🙂 

Wenn ich etwas mehr Zeit habe, mache ich meine Plätzchenteige auch schon am Vorabend. Sie können ruhig auch etwas länger im Kühlschrank liegen. Solltet ihr Butter verwendet, kann es sein, dass der Teig wieder sehr fest wird. Legt ihn einfach 15 Minuten vor Verarbeitung aus dem Kühlschrank und schon ist er wieder super geschmeidig. 

Vor dem Ausrollen, solltet ihr den Teig nochmal gründlich durchkneten. Anschließend wird er dünn ausgerollt. Jetzt kann nach Belieben ausgestochen werden. Tannenbäume, Sterne, Herzen- alles funktioniert, worauf ihr Lust habt! Die Hälfte davon habe ich zusätzlich mit einem kleinen Loch versehen, damit man am Ende die Marmelade schön sehen kann. Die Plätzchen setzt ihr dann auf ein Backblech. Viel Platz müsst ihr nicht lassen, sie gehen nicht in die Breite! 😉

Bei 175 Grad Ober-/Unterhitze sind die Plätzchen im Nu fertig. Etwas auskühlen und schon könnt ihr sie mit Marmelade füllen. Ich habe hier Brombeer- und Aprikosenmarmelade verwendet. Es reicht ein kleiner Klecks davon vollkommen aus. Zum krönenden Abschluss habe ich die Marmeladenplätzchen mit Puderzucker bestäubt. So sehen sie wirklich zum Anbeißen aus! 

Die Marmeladenplätzchen könnt ihr in einer luftdicht verschlossenen Box ruhig über die Adventszeit aufbewahren. Ganz im Gegenteil- je länger sie liegen, desto mürber und leckerer werden sie! Ich backe sie schon immer Anfang bis Mitte November, damit wir sie ab dem ersten Advent genießen können. 

Die Marmeladenplätzchen können in einer luftdichtverschlossenen Box über mehrere Wochen aufbewahrt werden. Sie werden dadurch richtig mürbe! 

Simone von Sheepy’s Bakery

 
 

Marmeladenplätzchen mit

 

Meine leckeren Marmeladenplätzchen: ein Muss in der Weihnachtszeit!   

Marmeladenplätzchen kommen bei uns jedes Jahr auf den Plätzchenteller! Schön mürbe und mit fruchtiger Marmelade sind sie einfach unbeschreiblich lecker. Das Ausstechen macht zudem total viel Spaß! Hört ihr auch schon die Weihnachtsmusik in euren Ohren? Dann ran an den Teig und viel Spaß beim Nachbacken!  

Marmeladenplätzchen

Bewertung 4.7/5
( 93 Bewertungen )
Portionen: 40 Plätzchen Vorbereitungszeit: Backzeit: Nährwertangaben 200 Kalorien 20 grams Fett

Zutaten

Für den Teig:

  • 250g Mehl
  • 100g Butter
  • 85g Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 2 Eigelbe

außerdem:

  • 50g Brombeermarmelade
  • 50g Aprikosenmarmelade
  • 50g Puderzucker

Anleitung

Schritt 1

Heizt den Ofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vor. Legt zwei Backbleche mit Backpapier aus.

Verknetet die Zutaten zu einem glatten Teig. Wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt ihn mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank. 

 

Schritt 2

Nehmt den Teig aus dem Kühlschrank und knetet ihn nochmal durch. Rollt ihn auf ausreichend Mehl ca. 0,5 Zentimeter dick aus. Stecht die Plätzchen in der Form eurer Wahl aus. Setzt bei der Hälfte der Plätzchen in der Mitte außerdem ein kleines Loch und legt sie auf die Backbleche.

Backt sie nacheinander 10-12 Minuten, bis sie leicht braun sind. Lasst sie danach abkühlen.

 

Schritt 3

Gebt in die Mitte eines ganzen Plätzchens einen Klecks Marmelade. Setzt ein zweites mit Loch auf. Macht so weiter, bis alle zusammengeklebt sind. Bestäubt sie dann dünn mit Puderzucker. 

 

Marmeladenplätzchen mit Puderzucker

2 Kommentare

Brigitte 21. November 2021 - 11:15

Guten Tag,

für den Teig habe ich doppelte Menge verwendet, leider wird es kein fester Teig sondern nur bröselig!
Zugabe von Mehl , kein festes Ergebniss?

Woran es liegt, keine Ahnung!
Danke für die schönen Rezepte…auch wenn sie mir nicht gelingen!

Antworte
Simone Schäfer 24. November 2021 - 15:37

Hallo Brigitte,

vielen Dank für dein Feedback! Ich werde das Rezept auf jeden Fall nochmal überarbeiten!

Liebe Grüße,
Simone

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