Ciabatta Brötchen über Nacht
Diese Ciabatta Brötchen sind ideal, wenn du Morgens frische, knusprige Brötchen genießen möchtest. Denn den Teig kannst du ganz bequem[…]
Mehr dazuCiabatta selber machen ist gar nicht schwer! Denn um gutes Brot zu genießen, muss du nicht immer den Weg zum Bäcker beschreiten. Auch in der heimischen Küche kann es ganz einfach selbst gezaubert werden. Mit diesem Rezept für fluffiges Ciabatta steht dem Brotbacken für Zuhause nichts mehr im Wege! Ich verrate dir hier, wie es am besten funktioniert.
Um ein originales Ciabatta zu backen, braucht es nicht viele Zutaten, aber deren Qualität ist entscheidend. Klassisch verwendest du Weizenmehl Type 550, weil es für ein stabiles Glutengerüst sorgt und das Brot schön luftig werden lässt. Dazu kommt Wasser, das am besten kalt ist, damit der Teig langsam gehen kann. Hefe, entweder frisch oder als Trockenhefe, sorgt für die nötige Lockerung. Olivenöl verleiht dem Brot nicht nur Aroma, sondern macht die Krume auch zart und leicht elastisch. Salz rundet den Geschmack ab und stabilisiert den Teig.
Falls du eine kräftigere Note möchtest, kannst du einen kleinen Teil des Mehls durch Vollkornmehl ersetzen. Achte außerdem auf ein hochwertiges Olivenöl, da es das Aroma maßgeblich beeinflusst.

Die typischen großen Poren entstehen nicht zufällig, sondern durch einen weichen, feuchten Teig und eine schonende Behandlung. Das bedeutet: Du arbeitest mit einer hohen Teigausbeute, also einem hohen Wasseranteil im Verhältnis zum Mehl. Dadurch wird der Teig sehr weich, was zunächst ungewohnt sein kann, aber für die lockere Struktur entscheidend ist.
Statt kräftig zu kneten, dehnst und faltest du den Teig während der Gehzeit immer wieder sanft. So entwickelt sich das Glutengerüst, ohne dass du die eingeschlossene Luft herausdrückst. Wichtig ist außerdem eine lange Teigruhe – mindestens 12 Stunden, gerne auch länger. Beim Formen gehst du dann besonders vorsichtig vor, um die Luftblasen nicht zu zerstören. Wenn du zusätzlich auf einem heißen Backstein mit Dampf bäckst, erhältst du maximalen Ofentrieb und eine schön knusprige Kruste.
Da Ciabatta traditionell nicht intensiv geknetet, sondern mehrmals gedehnt und gefaltet wird, brauchst du keine Küchenmaschine. Mische die Zutaten zunächst grob, damit keine Mehlnester mehr sichtbar sind. Dann lässt du den Teig ruhen und führst in den ersten zwei Stunden alle 30–45 Minuten ein Dehnen und Falten durch. Dabei ziehst du den Teig an einer Seite hoch und legst ihn zur Mitte, drehst die Schüssel und wiederholst das von allen Seiten.
Diese Methode hat gleich mehrere Vorteile: Du verhinderst, dass der Teig überhitzt, du arbeitest sehr schonend, und du hast die volle Kontrolle über die Entwicklung der Teigstruktur.
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