13 h, 50 Min. Brot & Brötchen 0.00 / 5,00

Ciabatta selber machen

Ciabatta selber machen ist gar nicht schwer! Denn um gutes Brot zu genießen, muss du nicht immer den Weg zum Bäcker beschreiten. Auch in der heimischen Küche kann es ganz einfach selbst gezaubert werden. Mit diesem Rezept für fluffiges Ciabatta steht dem Brotbacken für Zuhause nichts mehr im Wege! Ich verrate dir hier, wie es […]

Ciabatta Scheibe
Ciabatta nah
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Ciabatta selber machen ist gar nicht schwer! Denn um gutes Brot zu genießen, muss du nicht immer den Weg zum Bäcker beschreiten. Auch in der heimischen Küche kann es ganz einfach selbst gezaubert werden. Mit diesem Rezept für fluffiges Ciabatta steht dem Brotbacken für Zuhause nichts mehr im Wege! Ich verrate dir hier, wie es am besten funktioniert.

Welche Zutaten braucht man, um Ciabatta selber zu machen?


Um ein originales Ciabatta zu backen, braucht es nicht viele Zutaten, aber deren Qualität ist entscheidend. Klassisch verwendest du Weizenmehl Type 550, weil es für ein stabiles Glutengerüst sorgt und das Brot schön luftig werden lässt. Dazu kommt Wasser, das am besten kalt ist, damit der Teig langsam gehen kann. Hefe, entweder frisch oder als Trockenhefe, sorgt für die nötige Lockerung. Olivenöl verleiht dem Brot nicht nur Aroma, sondern macht die Krume auch zart und leicht elastisch. Salz rundet den Geschmack ab und stabilisiert den Teig.
Falls du eine kräftigere Note möchtest, kannst du einen kleinen Teil des Mehls durch Vollkornmehl ersetzen. Achte außerdem auf ein hochwertiges Olivenöl, da es das Aroma maßgeblich beeinflusst.

Ciabatta nah

Wie gelingt Ciabatta mit großen Luftlöchern?


Die typischen großen Poren entstehen nicht zufällig, sondern durch einen weichen, feuchten Teig und eine schonende Behandlung. Das bedeutet: Du arbeitest mit einer hohen Teigausbeute, also einem hohen Wasseranteil im Verhältnis zum Mehl. Dadurch wird der Teig sehr weich, was zunächst ungewohnt sein kann, aber für die lockere Struktur entscheidend ist.
Statt kräftig zu kneten, dehnst und faltest du den Teig während der Gehzeit immer wieder sanft. So entwickelt sich das Glutengerüst, ohne dass du die eingeschlossene Luft herausdrückst. Wichtig ist außerdem eine lange Teigruhe – mindestens 12 Stunden, gerne auch länger. Beim Formen gehst du dann besonders vorsichtig vor, um die Luftblasen nicht zu zerstören. Wenn du zusätzlich auf einem heißen Backstein mit Dampf bäckst, erhältst du maximalen Ofentrieb und eine schön knusprige Kruste.

Ciabatta auch ohne Küchenmaschine?

Da Ciabatta traditionell nicht intensiv geknetet, sondern mehrmals gedehnt und gefaltet wird, brauchst du keine Küchenmaschine. Mische die Zutaten zunächst grob, damit keine Mehlnester mehr sichtbar sind. Dann lässt du den Teig ruhen und führst in den ersten zwei Stunden alle 30–45 Minuten ein Dehnen und Falten durch. Dabei ziehst du den Teig an einer Seite hoch und legst ihn zur Mitte, drehst die Schüssel und wiederholst das von allen Seiten.
Diese Methode hat gleich mehrere Vorteile: Du verhinderst, dass der Teig überhitzt, du arbeitest sehr schonend, und du hast die volle Kontrolle über die Entwicklung der Teigstruktur.

Meine 5 Tipps für selbst gemachtes Ciabatta

Gutes Ciabatta muss außen kross und innen schön weich und fluffig sein. Die typischen Luftkammern sorgen beim italienischen Brot für den letzten Schliff. Ich verrate dir hier meine 5 Tipps, mit denen das Ciabatta-Backen garantiert funktioniert!

  1. Den Teig lange kneten. Der Teig muss mindestens 10 Minuten geknetet werden. Das tut der Hefe richtig gut und sorgt dafür, dass sich der Teig nach der Ruhezeit gut verarbeiten lässt.
  2. Die Ruhezeiten einhalten. Zugegeben- Ruhezeiten gibt es so einige! Diese solltest du unbedingt einhalten, um das perfekte Ergebnis zu bekommen. Denn der Teig muss sich zwischen dem Falten entspannen können.
  3. Den Teig richtig falten. Wenn du dich an die Anleitung aus dem Rezept hältst, bekommst du schöne Luftkammern ins Brot.
  4. Das Brot nicht zu groß Formen. Der Teig wird beim Backen auf jeden Fall hochgehen. Forme das Brot also nicht zu groß, um eine schöne Optik zu behalten.
  5. Die richtige Temperatur wählen. Das Ciabatta wird erst bei hoher Temperatur gebacken, damit die Kruste perfekt wird.

Super fluffiges Brot ist genau dein Ding? Dann kann ich dir mein klassisches Weißbrot oder mein Toastbrot sehr empfehlen.

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Ciabatta selber machen

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Mit diesem Rezept backst du Ciabatta wie in Italien: Knusprige Kruste, weiche Krume und einfach unwiderstehlich!

Vorbereitung 1 hour 30 minutes
Zubereitung 20 minutes
Ruhezeit 12 hours
Gesamt 13 hours 50 minutes
Aufgeschnittenes Ciabatta mit luftiger Krume in Hand gehalten
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Du benötigst Equipment

1 Brot

Zutaten Zutaten

  • 500 g Weizenmehl Typ 405
  • 25 ml Olivenöl
  • 250 ml kaltes Wasser
  • 10 g Salz nach Belieben auch weniger oder mehr möglich
  • 1 Packung Trockenhefe oder 1/2 Würfel frische Hefe

Zubereitung Zubereitung

  • Die Zutaten ca. 5-7 Minuten mit den Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt ca. 12 Stunden oder bis zu 24 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  • Den Teig nach der Ruhezeit aus dem Kühlschrank nehmen und zu einem Rechteck flach drücken. Die beiden kurzen Seiten je zu einem Dritten nach innen legen, sodass sie überlappen und ein kleines Päckchen entsteht. Dieses wieder zum Rechteck flach drücken und wieder falten. Den Prozess nochmals wiederholen. 
    Das letzte Päckchen abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.
  • Nach der Ruhezeit ein längliches, flaches Laib aus dem Teig formen, auf ein Backblech mit Backpapier legen, mit etwas Mehl benetzen und weitere 30 Minuten ruhen lassen.
  • Das Ciabatta 10 Minuten bei 230 Grad backen. Die Temperatur auf 200 Grad herunter regeln und das Brot weitere 10-15 Minuten backen.
Nährwertangaben: Ciabatta selber machen
Angaben pro Portion
Kalorien
2025
% Tagesbedarf*
Fett
 
28
g
43
%
Gesättigte Fettsäuren
 
4
g
25
%
Mehrfach ungesättigte Fette
 
4
g
Einfach ungesättigte Fette
 
17
g
Natrium
 
3899
mg
170
%
Kalium
 
546
mg
16
%
Kohlenhydrate
 
382
g
127
%
Zucker
 
1
g
1
%
Eiweiß
 
52
g
104
%
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer 2000-Kalorien-Ernährung
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