Schokocroissant selber machen
Schokocroissants selber machen- das ist gar nicht schwer und macht unheimlich viel Spaß! Sie sind außen goldbraun und knusprig, innen[…]
Mehr dazuFranzösische Croissants selber zu machen klingt aufwendig und zugegeben- ist es auch ein bisschen. Aber genau das macht den Reiz aus. Wer einmal den Duft von frisch gebackenen Croissants aus der eigenen Küche kennt, kauft keine Fertigware mehr. Mit dem richtigen Teig, etwas Zeit und der passenden Touriertechnik klappt das auch zu Hause. Außen knusprig, innen weich und buttrig, so sollen sie sein. In diesem Rezept zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du echte französische Croissants mit Hefeteig und Butterplatte selbst machst.
Das Tourieren ist der wichtigste Schritt bei französischen Croissants. Damit entsteht der typische blättrige Aufbau. Dafür schlägst du eine kalte Butterplatte in den Hefeteig ein und faltest und rollst den Teig mehrfach aus. In diesem Rezept passiert das viermal mit jeweils 30 Minuten Kühlzeit dazwischen. Wichtig ist, dass der Teig dabei immer gut gekühlt bleibt und die Butter nicht herausquillt. Beim Falten wird der Teig wie ein Geschäftsbrief zusammengelegt. Das sorgt für viele dünne Schichten, die später im Ofen aufgehen und die Croissants luftig und knusprig machen. Wer sauber touriert, bekommt genau das Ergebnis, das man von einer guten Bäckerei kennt.

Für echte französische Croissants brauchst du Butter mit einem hohen Fettanteil. Am besten mindestens 82 %. Normale deutsche Butter funktioniert, aber ideal ist sogenannte Tourierbutter oder französische Butter wie „Beurre de Tourage“. Die ist fester, schmilzt langsamer und lässt sich besser in den Teig einarbeiten, ohne zu reißen oder auszulaufen. Wichtig: Die Butterplatte muss kalt, aber formbar sein. Das heißt nicht zu hart, nicht zu weich. Ist sie zu weich, läuft sie beim Ausrollen raus. Ist sie zu fest, bricht der Teig. Je gleichmäßiger die Butter verteilt ist, desto besser klappt die Blätterung beim Backen.
Lass die geformten Croissants vor dem Backen bei Raumtemperatur mindestens 1,5 bis 2 Stunden gehen – und stelle eine Schale heißes Wasser mit in den Ofen beim Aufheizen.
Damit Croissants die typische Form bekommen, ist der Zuschnitt entscheidend. Der Teig wird nach dem letzten Tourieren zu einem großen Rechteck ausgerollt. Dann schneidest du lange, schmale Dreiecke. Die sollten unten breiter, oben spitz zulaufend sein. Wichtig ist, dass die Dreiecke möglichst gleich groß sind, damit sie gleichmäßig backen. Für den klassischen Look rollst du die Croissants von der breiten Seite her straff auf, dabei die Spitze leicht ziehen. Die Naht kommt nach unten aufs Blech, damit sie beim Backen nicht aufgehen. Wer es ganz genau will, schneidet in die breite Basis einen kleinen Schnitt – das sorgt für einen schöneren Schwung beim Aufrollen.
Französische Croissants lassen sich sehr gut vorbereiten und einfrieren. Das ist ideal, wenn du nicht früh morgens mit dem Teig anfangen willst. Nach dem Formen kannst du die Croissants direkt einfrieren, am besten auf einem Blech vorfrieren und dann in Beuteln oder Dosen lagern. Zum Backen einfach über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und morgens wie gewohnt gehen lassen und backen. Alternativ kannst du sie auch komplett backen, abkühlen lassen und einfrieren – beim Aufwärmen im Ofen bei ca. 160 °C werden sie außen wieder knusprig. Frisch gebacken schmecken sie natürlich am besten, aber mit richtiger Vorbereitung ist der Unterschied minimal. Dazu passt übrigens am besten fruchtige Erdbeermarmelade oder selbst gemachte Pistaziencreme.
Schokocroissants selber machen- das ist gar nicht schwer und macht unheimlich viel Spaß! Sie sind außen goldbraun und knusprig, innen[…]
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