Käsekuchen- ein traumhaft leckerer Klassiker!

von Simone Schäfer
Käsekuchen von oben auf einem Kuchengitter

Käsekuchen: dieser Klassiker geht einfach immer!

Käsekuchen ist einfach der Lieblingskuchen meines Mannes. Ich liebe ihn auch total und da ich ihn schon lange nicht mehr gemacht hatte, wurde es mal wieder an der Zeit! Wenn ich an Käsekuchen denke, fällt mir immer eine schön gedeckte Kuchentafel am Sonntagnachmittag ein. Mit Kaffee oder Tee, schönem Geschirr und leiser Hintergrundmusik. Ich hoffe, das klingt jetzt nicht zu verrückt 😀

Ich finde einfach, dass dieses Szenario perfekt zu diesem Kuchenklassiker passt. Und ich glaube tatsächlich, dass viele von euch das auch schon genau so erlebt haben 🙂 Ich habe auf jeden Fall noch einige Kindheitserinnerung, bei denen der Käsekuchen vom Oma so auf den Tisch kam. Vor allem bei besonderen Anlässen. Denn er schmeckt einfach jedem und ist trotzdem immer etwas Besonderes.

Obwohl der Käsekuchen, wie ich schätzen würde, eine der bekanntesten und beliebtesten Kuchen ist, kann man ihn so unterschiedlich zubereiten. Ich habe recherchiert und Rezepte mit Vanillepudding, mit Quark oder z.B. auch mit Frischkäse gefunden. Auch regional variiert er stark, denn ein New York Cheesecake unterscheidet sich deutlich von unserem klassischen Käsekuchen, wie wir ihn hierzulande überall finden können.

Aber da kann jeder nach seinem Geschmack drauflos backen 🙂 Die einen mögen ihn mit Quark am liebsten. Die anderen verwenden noch zusätzlich Schmand oder Sahne. Und wenn man grad keine Zeit hat, den Ofen anzuschmeißen, kann man ihn auch mit Frischkäse als no bake Variante zubereiten. Mit einem Boden aus Keksbröseln beispielsweise ist das eine total leckere Sache!

Käsekuchen kann klassisch sein, muss es aber nicht! Die Variationsmöglichkeiten sind endlos lang. Sowohl von der Zubereitungsart, als auch von der Geschmacksrichtung. Man kann den Käsekuchen nämlich auch noch mit Schokolade verfeinern oder ihn durch Spekulatiusgewürz in ein weihnachtliches Gewand stecken. Käsekuchen ist auf keinen Fall langweilig 🙂

Ich habe mich bei meiner klassischen Variante für einen Mürbeteig als Grundlage entschieden. Für die Füllung verwende ich Quark, Sahne und Schmand. Eine total cremige aber geschmacklich nicht zu mächtige Variante. Ich liebe ja auch den Mürbeteigboden und -rand, den klaue ich mir auch gerne noch von meinem Mann 🙂  Der würde am liebsten nur die Füllung essen.

Meine drei Tipps für leckeren Käsekuchen!

  1. Käsekuchen sollte beim Backen keine Risse bekommen! Backt ihn daher bei niedriger Temperaturen 160-170 Grad und auf der unteren Schiene. Bei heißeren Temperaturen würde er zu schnell hochgehen und dann einreißen.
  2. Käsekuchen darf beim Rausholen aus dem Ofen nicht zusammenfallen. Lasst ihn daher nach dem Backen im ausgeschalteten Ofen auskühlen. Am besten für ein paar Stunden!
  3. Oft ist die Masse nach Ablauf der Backzeit noch sehr „wackelig“. Die Hauptsache ist, dass die Oberfläche beim leichten Draufdrücken fest erscheint. Der Rest gibt sich beim Erkalten. Da er aber direkt aus dem Ofen noch sehr instabil ist, nehmt ihn erst nach ausreichend Abkühlzeit vorsichtig aus der Form!

Der perfekte Käsekuchen ist goldbraun, die Füllung ist gleichmäßig verteilt und aufgegangen und er hat keine Risse!

Simone von Sheepy’s Bakery

Käsekuchen, Stück auf einer Kuchenschaufel

Käsekuchen: ein Klassiker, der niemals langweilig wird!

Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten einen leckeren Käsekuchen zuzubereiten. Ich glaube, jeder hat da so sein Geheimrezept. Ich werde euch heute meines verraten 🙂 Viel Spaß beim Lesen und Nachbacken!

Käsekuchen- der Klassiker

Bewertung 4.5/5
( 4 Bewertungen )
Portionen: Springform mit 26 Zentimeter Durchmesser Vorbereitungszeit: Backzeit: Nährwertangaben 200 Kalorien 20 grams Fett

Zutaten

Für den Mürbeteig:

  • 1 Ei
  • 75g Zucker
  • 200g Mehl
  • 50g Speisestärke
  • 120g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • etwas Zitronenabrieb

Für die Füllung:

  • 500g Speisequark
  • 200g Schmand
  • 200ml Sahne
  • 100g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillearoma
  • etwas Zitronenabrieb
  • 2 Eier
  • 30g Speisestärke

 

Anleitung

Schritt 1 Um diesen Klassiker unter den Kuchen zuzubereiten, braucht ihr zunächst einen Mürbeteig. Dafür gebt ihr alle Zutaten zusammen auf eine Backunterlage und knetet daraus mit den Händen einen geschmeidigen Teig. Mit den Händen geht das einfach am besten! Das Rührgerät würde den Teig bröselig machen und es hätte ohnehin Probleme durch den doch eher festen Teig zu kommen. Durch das Kneten mit den Händen bekommt ihr am Ende eine schön glatte Teigkugel. Diese hüllt ihr in Frischhaltefolie und steht sie für 30 Minuten im Kühlschrank kalt.   Schritt 2 In der Zwischenzeit könnt ihr die Füllung vorbereiten. Dafür schlagt ihr die Sahne steif. In einer separaten Schüssel rührt ihr die Eier und den Zucker schaumig. Gebt anschließend Speisestärke, Quark, Schmand, Zitronenabrieb und Vanillearoma dazu und vermengt alles zu einer Creme. Danach hebt ihr noch vorsichtig die geschlagene Sahne unter. Schon ist die Füllung fertig!   Schritt 3 Fettet eine Springform mit 26cm Durchmesser gut mit Butter ein. Ihr könnt jetzt auch schon den Ofen auf 170 Grad Ober-Unterhitze vorheizten. Rollt den gekühlten Mürbeteig auf einer bemehlten Oberfläche ca. 0,5 Zentimeter dick und kreisförmig aus. Legt nun die Springform mit dem ausgerollten Teig aus. Ich lege als erstes immer den Boden aus, dann die Ränder!   Schritt 4 Wenn die Springform gleichmäßig und ordentlich mit Teig ausgelegt ist, könnt ihr die Füllung darauf verteilen. Die Füllung sollte schon bis knapp unter den Teig reichen, damit ihr am Ende nicht verhältnismäßig viel Teig überstehen habt. Backt den Kuchen anschließend für 75 Minuten. Er wird oben leicht braun und innen aber schön durch. Bestäubt in nach dem Erkalten noch mit etwas Puderzucker. Mehr braucht es gar nicht, denn der Kuchen ist einfach lecker so wie er ist! Natürlich rundet ihn ein Klecks Sahne und ein guter Kaffee dazu noch mehr ab!

Käsekuchen beim Auskühlen auf einem Kuchengitter

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