No-Bake Spekulatius Cheesecake: so cremig!

von Simone Schäfer
No Bake Spekulatius Cheesecake

Spekulatius Cheesecake: so schmeckt Käsekuchen auch an Weihnachten!

Käsekuchen gibt es ja in den verschiedensten Varianten! Ein klassisches Rezept dazu habe ich euch hier auf dem Blog schon gezeigt. Dort habe ich den Käsekuchen mit Mürbeteig und einer leckeren Füllung aus Quark gebacken. Heute gibt es eine andere Zubereitungsart des Käsekuchens! Und zwar einen Spekulatius Cheesecake. Der Ofen bleibt dafür übrigens aus! 😉 

Ich würde sagen, der Spekulatius Cheesecake hat sowohl Elemente des deutschen Käsekuchens, als auch des klassischen amerikanischen Cheesecake. Der deutsche Käsekuchen wird nämlich vor allem mit Quark hergestellt. Dadurch hat er eine etwas festere Konsistenz, schmeckt aber herrlich frisch! Typisch für den amerikanischen Cheesecake im Gegensatz dazu ist, dass er mit ganz viel Frischkäse hergestellt wird und einen Boden aus Keksbröseln hat. Durch den Frischkäse wird der Cheesecake total cremig! 

Aus diesen Varianten habe ich mir das beste herausgesucht und in meinen Spekulatius Cheesecake eingebaut! Der Boden des Cheesecake besteht aus ganz fein zerbröselten Spekulatius-Keksen. Dafür habe ich die Gewürzspekulatius aus dem Supermarkt verwendet. Mit etwas zerlassener Butter wird daraus eine kompakte Masse für den Boden.

Für die Füllung habe ich Quark und Frischkäse gewählt. So wird der Cheesecake richtig cremig. Eine gewisse Frische und Leichtigkeit hat er aber trotzdem. Damit der Kuchen auch noch etwas weihnachtlich wird, habe ich die Füllung mit Orangensaft, Orangenabrieb und Zimt verfeinert. Die Orange macht das Ganze noch so schön fruchtig! 

Der Backofen wird an Weihnachten so oft angeschmissen, daher gönnen wir ihm heute einfach mal eine Pause, oder? 🙂 Der Spekulatius-Cheesecake kommt nämlich ganz ohne Backen aus! Der Boden aus Keksen muss sowieso nicht in den Ofen und auch die Füllung muss nicht erhitzt werden. Um dennoch aus der cremigen Masse aus Frischkäse und Quark einen festen Kuchen zu zaubern, benötigen wir hier unbedingt Gelatine oder vegetarische Produkte wie Agar Agar. 

In meinem Rezept habe ich euch die Angaben für die Herstellung mit Gelatine gegeben. Wenn ihr Agar Agar oder Ähnliches verwendet, dann achtet unbedingt auf die Zubereitungshinweise auf der Packung. Gelatine und Agar Agar sind nämlich nicht 1:1 auszutauschen. Auch bei Gelatine solltet ihr immer darauf achtet, dass ihr sie nach Packungsanweisung zubereitet.

Da wir hier eine kalte Füllung zubereiten, muss die Gelatine erst eingeweicht und dann kurz in einem kleinen Topf bei sehr niedriger Temperatur geschmolzen werden. Um die Gelatine nun perfekt in die Füllung einzuarbeiten, fügt ihr erst ein paar Löffel der Creme zur Gelatine hinzu. So können sich die Temperaturen angleichen und die Creme gerinnt nicht. Anschließend fügt ihr das Gelatinegemisch zur restlichen Füllung. 

Ich habe den Spekulatius Cheesecake über Nacht in den Kühlschrank gestellt. So könnt ihr ganz sicher sein, dass er auch gut geliert ist und seine Form behält. Übrigens würde ich euch empfehlen, den Cheesecake gleich auf einer Tortenplatte und mit einem Tortenring zuzubereiten. Denn der Boden ist später nicht so stabil, dass ihr ihn leicht auf eine andere Platte setzen könnt. Eine Springform ist natürlich eine andere Option! Wie gesagt, ist es nur schwer, den Cheesecake unten von der Form zu lösen. Daher müsstet ihr ihn auch mit dem Boden der Springform servieren! 🙂 

Um dem Spekulatius Cheesecake noch einen extra Kick zu verleihen, habe ich ihn mit einer Karamellsoße getoppt! Die herbe Note des Karamells passt so gut zur cremigen Füllung. Wenn ihr einmal lesen wollt, wie ich mich bei den ersten Versuchen der Karamellsoße geschlagen habe, dann lest doch unbedingt meinen Blogartikel dazu! Da ist nämlich nicht immer alles glatt gelaufen! 😀 Aber so habe ich dazugelernt und kann euch jetzt genau sagen, wie ihr die perfekte Karamellsoße zubereiten könnt.

Die Karamellsoße gibt dem Spekulatius-Cheesecake neben dem tollen Geschmack eine wirklich schöne Optik! Das tiefe braun ergänzt perfekt die helle Füllung und den Spekulatius-Boden! Mit ein paar zerbröselten Spekulatius on top ist dieser Cheesecake wirklich wunderschön anzusehen. Und natürlich lecker! Überzeugt euch selbst. 🙂 

Bei Gelatine solltet ihr immer die Packungshinweise beachten! 

Simone von Sheepy’s Bakery

 
 

 

No-Bake Spekulatius Cheesecake mit Karamellsoße

Cheesecake kennt und liebt man! Heute gibt es ihn in einer weihnachtlichen Variante mit Spekulatius, Zimt und Orange. Die Karamellsoße zaubert zusätzlich einen tollen Geschmack. Außerdem kommt er ganz ohne Backen aus! Wie das geht, fragt ihr euch vielleicht? Ich zeige es euch hier im Rezept! 

No-Bake Spekulatius Cheesecake

Bewertung 3.6/5
( 14 Bewertungen )
Portionen: Springform oder Tortenring mit 20cm Vorbereitungszeit: Nährwertangaben 200 Kalorien 20 grams Fett

Zutaten

Für den Boden:

  • 150g Spekulatius
  • 50g Butter

Für die Füllung:

  • 150g Frischkäse
  • 250g Speisequark
  • ca. 4 EL Orangensaft
  • 2 TL Orangenabrieb
  • 100ml Sahne
  • 2 TL Zimt
  • 100g Puderzucker
  • 4 Blätter Gelatine

Für die Karamellsoße:

  • 50g Zucker
  • 15ml Wasser
  • 25g Butter
  • 20ml Sahne

Anleitung

Schritt 1

Als erstes müsst ihr die Spekulatius-Kekse in eurem Zerkleinerer ganz fein mahlen. Alternativ könnt ihr es auch mit einem Nudelholz und einem Gefrierbeutel oder einem Mörser versuchen. In der Küchenmaschine geht es aber einfach am feinsten! 

Schmelzt die Butter und gebt sie zu den Bröseln. Mischt alles gut durch, bis die ganzen Brösel Butter abbekommen haben. 

Spannt einen Tortenring mit ca. 20cm Durchmesser um eine Tortenplatte oder Ähnliches. Gebt die Brösel hinein und streicht sie bis an die Ränder. Der Boden sollte gleichmäßig dick und schön glatt sein. Bei mir hatte er eine Dicke von ca. 1 Zentimeter. Stellt den Boden in den Kühlschrank, bis ihr mit der Füllung fertig seid.

 

Schritt 2

Schlagt die Sahne steif. Gebt den Frischkäse, den Quark und den Puderzucker in eine weitere Schüssel und rührt alles glatt. Presst danach eine halbe Orange aus und reibt die Schale ab. Gebt diese zusammen mit dem Zimt zur Frischkäse-Quark-Masse. Hebt anschließend die Sahne unter.

Weicht die Gelatine in kaltem Wasser für fünf Minuten ein. Drückt sie dann kurz aus und erwärmt sie bei niedriger Hitze in einem kleinen Topf, bis sie sich aufgelöst hat. Fügt dann drei Esslöffel der Füllung mit in den Topf, damit sich die Temperaturen angleichen können. Hebt dann das Gelatinegemisch unter die restliche Füllung.

Holt den Boden aus dem Kühlschrank und füllt die Frischkäse-Quark-Sahne-Mischung darauf. 

Der Cheesecake muss nun für längere Zeit in den Kühlschrank. Ich habe ihn über Nacht dort stehen gelassen. Auch wenn ihr nicht so viel Zeit habt, sollte der Cheesecake auf jeden Fall vier Stunden gelieren können.

 

Schritt 3

Für die Karamellsoße verrührt ihr den Zucker mit dem Wasser in einem kleinen Topf. Kocht alles sprudelnd auf, bis sich die Zuckerkristalle aufgelöst haben. Schaltet dann die Temperatur etwas zurück und wartet ohne zu rühren, bis der Sirup anfängt zu karamellisieren.

Wenn der Sirup gleichmäßig zu Karamell geworden ist, nehmt ihr den Topf vom Herd und rührt die Butter ein. Verrührt alles sorgfältig, bis sich eine homogene Masse bildet. Das kann etwas dauern. Und Vorsicht! Es wird ordentlich blubbern und spritzen! 🙂 

Rührt dann die Sahne ebenfalls gründlich unter. Lasst die Karamellsoße ca. 15 Minuten im Kühlschrank abkühlen, bevor wir sie weiterverwenden können. Sie darf allerdings nicht zu fest werden!

 

Schritt 4

Nehmt den Spekulatius Cheesecake aus dem Kühlschrank und löst vorsichtig den Tortenring. Verteilt die erkaltete Karamellsoße oben auf dem Kuchen. Sie sollte eine zähe, aber noch gut streichfähige Konsistenz haben. Lasst auch ein paar Tropfen über den Rand des Kuchens laufen. So bekommt ihr durch den Drip der entsteht eine schöne Optik! Stellt den Kuchen nochmal ca. 30 Minuten kalt. Dann könnt ihr ihn endlich probieren! 🙂 

Anmerkungen

Wenn ihr noch etwas Karamellsoße übrig habt, könnt ihr diese ca. 1 Woche im Kühlschrank aufbewahren. Ihr könnt sie auch zum toppen von Eis oder anderem Kuchen verwenden.

Hinterlasse gerne dein Feedback! :)

Das könnte dir auch gefallen! :)