Omas Vanillekipferl Rezept
Omas Vanillekipferl gehören jedes Jahr auf den Plätzchenteller. Meist eröffne ich damit sogar die Weihnachtsbäckerei! Was wäre Weihnachten nur ohne[…]
Mehr dazuDer Duft von Zimtsternen ist für mich der Inbegriff von Weihnachten. Schon beim Öffnen der Dose steigt dieser unbeschreibliche Duft nach Zimt, Mandeln und Vanille auf und ist dabei genau das, was mich jedes Jahr wieder in Weihnachtsstimmung bringt. Ich backe Zimtsterne seit Jahren nach demselben Grundrezept, das ich leicht angepasst habe: etwas weniger Zucker, ein Spritzer Zitronensaft und genug Zeit zum Trocknen. So werden sie außen zart und innen wunderbar saftig.
Zimtsterne sind kein schnelles Rezept, aber eines, das sich lohnt. Ich mag an ihnen, dass sie trotz weniger Zutaten so viel Charakter haben. Nur Mandeln, Eiweiß, Zucker und Zimt. Mehr braucht es nicht, um diesen typischen Weihnachtsgeschmack zu erzeugen. Wenn sie beim Backen leicht aufgehen und der Zuckerguss sanft glänzt, weiß ich: Die Weihnachtsbäckerei hat offiziell begonnen.

Das passiert meistens, wenn sie zu lange im Ofen waren oder zu heiß gebacken wurden. Zimtsterne brauchen eher Zeit als Hitze. Ich backe sie bei 120 °C Ober-/Unterhitze und lasse sie lieber ein paar Minuten länger im Ofen stehen, damit sie gleichmäßig trocknen. Der Guss sollte dabei hell bleiben. Sobald er zu dunkel wird, sind sie zu fest. Auch die Ruhezeit spielt eine Rolle: Ich lasse den Teig mindestens eine Stunde im Kühlschrank, damit er beim Backen nicht austrocknet.
Der Eischnee ist das Herzstück der Zimtsterne. Er muss standfest, aber nicht trocken sein. Ich schlage die Eiweiße mit einer Prise Salz, bis weiche Spitzen entstehen, und rühre den Puderzucker erst nach und nach ein. So bleibt die Masse geschmeidig. Wichtig ist, dass Schüssel und Schneebesen absolut fettfrei sind. Schon ein Tropfen Fett verhindert, dass der Schnee fest wird. Ein Spritzer Zitronensaft stabilisiert zusätzlich.
Wer es eilig hat, kann den Teig auch zu kleinen Kugeln formen und leicht flachdrücken – geschmacklich macht das keinen Unterschied. Ich bevorzuge jedoch das klassische Ausstechen mit Sternformen. Damit der Teig nicht klebt, bestäube ich die Arbeitsfläche mit gemahlenen Mandeln statt mit Mehl. So bleibt der nussige Geschmack erhalten und die Oberfläche schön glatt.
Zimtsterne schmecken nach ein bis zwei Tagen Ruhezeit am besten. Ich lege sie in eine Blechdose mit etwas Backpapier zwischen den Lagen und bewahre sie an einem kühlen Ort auf. So bleiben sie zwei bis drei Wochen saftig. Wenn sie doch einmal zu trocken werden, hilft ein einfacher Trick: Ein Stück Apfel in die Dose legen, denn die Plätzchen nehmen die Feuchtigkeit wieder auf.
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