1 h, 10 Min. Plätzchen & Cookies 0.00 / 5,00

Zimtsterne backen

Der Duft von Zimtsternen ist für mich der Inbegriff von Weihnachten. Schon beim Öffnen der Dose steigt dieser unbeschreibliche Duft nach Zimt, Mandeln und Vanille auf und ist dabei genau das, was mich jedes Jahr wieder in Weihnachtsstimmung bringt. Ich backe Zimtsterne seit Jahren nach demselben Grundrezept, das ich leicht angepasst habe: etwas weniger Zucker, […]

Zimtsterne mit Mandeln
Zimtsterne auf Teller
Zimtsterne auf Teller
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Der Duft von Zimtsternen ist für mich der Inbegriff von Weihnachten. Schon beim Öffnen der Dose steigt dieser unbeschreibliche Duft nach Zimt, Mandeln und Vanille auf und ist dabei genau das, was mich jedes Jahr wieder in Weihnachtsstimmung bringt. Ich backe Zimtsterne seit Jahren nach demselben Grundrezept, das ich leicht angepasst habe: etwas weniger Zucker, ein Spritzer Zitronensaft und genug Zeit zum Trocknen. So werden sie außen zart und innen wunderbar saftig.

Warum du meine Zimtsterne lieben wirst

Zimtsterne sind kein schnelles Rezept, aber eines, das sich lohnt. Ich mag an ihnen, dass sie trotz weniger Zutaten so viel Charakter haben. Nur Mandeln, Eiweiß, Zucker und Zimt. Mehr braucht es nicht, um diesen typischen Weihnachtsgeschmack zu erzeugen. Wenn sie beim Backen leicht aufgehen und der Zuckerguss sanft glänzt, weiß ich: Die Weihnachtsbäckerei hat offiziell begonnen.

Zimtsterne auf Teller

Warum werden Zimtsterne manchmal hart?

Das passiert meistens, wenn sie zu lange im Ofen waren oder zu heiß gebacken wurden. Zimtsterne brauchen eher Zeit als Hitze. Ich backe sie bei 120 °C Ober-/Unterhitze und lasse sie lieber ein paar Minuten länger im Ofen stehen, damit sie gleichmäßig trocknen. Der Guss sollte dabei hell bleiben. Sobald er zu dunkel wird, sind sie zu fest. Auch die Ruhezeit spielt eine Rolle: Ich lasse den Teig mindestens eine Stunde im Kühlschrank, damit er beim Backen nicht austrocknet.

So gelingt der Eischnee perfekt

Der Eischnee ist das Herzstück der Zimtsterne. Er muss standfest, aber nicht trocken sein. Ich schlage die Eiweiße mit einer Prise Salz, bis weiche Spitzen entstehen, und rühre den Puderzucker erst nach und nach ein. So bleibt die Masse geschmeidig. Wichtig ist, dass Schüssel und Schneebesen absolut fettfrei sind. Schon ein Tropfen Fett verhindert, dass der Schnee fest wird. Ein Spritzer Zitronensaft stabilisiert zusätzlich.

Muss man Zimtsterne ausstechen oder geht es auch einfacher?

Wer es eilig hat, kann den Teig auch zu kleinen Kugeln formen und leicht flachdrücken – geschmacklich macht das keinen Unterschied. Ich bevorzuge jedoch das klassische Ausstechen mit Sternformen. Damit der Teig nicht klebt, bestäube ich die Arbeitsfläche mit gemahlenen Mandeln statt mit Mehl. So bleibt der nussige Geschmack erhalten und die Oberfläche schön glatt.

Wie lange halten Zimtsterne frisch und wie bewahrt man sie auf?

Zimtsterne schmecken nach ein bis zwei Tagen Ruhezeit am besten. Ich lege sie in eine Blechdose mit etwas Backpapier zwischen den Lagen und bewahre sie an einem kühlen Ort auf. So bleiben sie zwei bis drei Wochen saftig. Wenn sie doch einmal zu trocken werden, hilft ein einfacher Trick: Ein Stück Apfel in die Dose legen, denn die Plätzchen nehmen die Feuchtigkeit wieder auf.

5 Tipps für das Backen von Zimtsternen

  • Mandeln fein mahlen, aber nicht zu staubig: So bleibt der Teig formstabil.
  • Zucker nach und nach einrühren: Das verhindert, dass der Guss zu fest wird.
  • Teig kalt verarbeiten: Dadurch klebt er weniger und lässt sich leichter ausstechen.
  • Backzeit kurz halten: Lieber etwas heller lassen – beim Abkühlen werden sie fester.
  • Zimtsterne vor dem Backen antrocknen lassen: Das ergibt die typische, matte Oberfläche.
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Zimtsterne auf Teller

Zimtsterne

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Meine Zimtsterne sind der Inbegriff von Weihnachten – aromatisch, nussig und einfach himmlisch. Mit diesem Rezept gelingen sie dir garantiert!

Vorbereitung 45 minutes
Zubereitung 25 minutes
Gesamt 1 hour 10 minutes
Zimtsterne mit Mandeln und Zuckerguss auf Teller
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Du benötigst Equipment

50 Stück

Zutaten Zutaten

Für den Teig:
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 100 g Puderzucker
  • 2 TL Zimt
  • 1 Eiweiß
Für die Glasur:
  • 1 Eiweiß
  • 100 g Puderzucker

Zubereitung Zubereitung

  • Schlagt ein Eiweiß halb steif. Lasst dann den gesiebten Puderzucker einrieseln und schlagt weiter, bis sich eine glänzende Masse ergibt. Knetet dann die gemahlenen Mandeln und den Zimt unter.
    Wickelt den Teig in Frischhaltefolie und lasst ihn im Kühlschrank für mindestens 2 Stunden ruhen.
  • Rollt den Teig ca. 1cm dick auf einer mit Puderzucker bestäubten Oberfläche aus. Stecht Sterne in der Größe eurer Wahl aus.
    Legt die ausgestochenen Plätzchen auf zwei Backbleche mit Backpapier. 
    Wenn ihr den gesamten Teig ausgestochen habt, schlagt das zweite Eiweiß ganz steif und lasst den Puderzucker einrieseln. Rührt diesen nochmal kurz aber ordentlich unter. Ihr erhaltet eine weiße Glasur, die dick genug ist, um sich gut auf den Plätzchen verstreichen zu lassen.
    Bestreicht die Plätzchen nun auf der Oberfläche komplett mit der Glasur. Sie sollte schon ca. 2-3 mm dick aufgetragen werden. Verwendet einen Backpinsel dazu. Wenn ihr keinen zur Verfügung habt, geht das übrigens auch mit einen kleinen Löffel.
    Backt die Bleche bei 120 Grad Umluft nacheinander für 25 Minuten. Sie sollten unten noch schön weich sein.
Nährwertangaben: Zimtsterne
Angaben pro Portion
Kalorien
39
% Tagesbedarf*
Fett
 
2
g
3
%
Gesättigte Fettsäuren
 
0.1
g
1
%
Natrium
 
2
mg
0
%
Kalium
 
2
mg
0
%
Kohlenhydrate
 
5
g
2
%
Zucker
 
4
g
4
%
Eiweiß
 
1
g
2
%
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer 2000-Kalorien-Ernährung
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4 Kommentare anderer User

[…] du auch so gerne Plätzchen mit Gewürzen isst, habe ich auch noch meine Zimtsterne und meine Lebkuchen für […]

[…] Fall? Dann kann ich dir neben diesen knusprigen Köstlichkeiten auch meine Mandelhörnchen, meine Zimtsterne und meine Vanillekipferl […]

Ich koche und backe für mein Leben gern. Für Familie und Freunde und auch ein bißchen für mich. 😉 Aber immer wieder finde ich ein tolles Rezept bei Dir, das ich gleich ausprobieren muß. Tatsächlich gelingen mir Deine Rezepte sehr gut und ich bin immer wieder fasziniert. Manche Rezepte sind so einfach beschrieben, daß ich es kaum glauben kann. Aber sie gelingen immer wieder sehr gut. Danke und ich freu mich noch auf viele wunderbare Rezepte von Dir.

Liebe Birgit,

wow, vielen herzlichen Dank für deine lieben Worte! Das freut mich sehr zu hören. Denn letztendlich ist es mein großes Ziel, meine Leidenschaft für das Kochen und Backen zu vermitteln und einfache Rezepte an die Hand zu geben. Ich hoffe, du findest noch viele weitere Leckereien, die du gerne ausprobieren möchtest! 🙂

Liebe Grüße
Simone

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